• bild

<< zurück zur Übersicht

Blasenentzündung

Eine Harnwegsinfektion, auch Blasenentzündung oder Zystitis genannt, kann die oberen und unteren Harnwege betreffen. Zu den unteren Harnwegen gehören Harnröhre und Harnblase. Je nachdem, welches Organ von der Infektion betroffen ist, spricht man auch von Urethritis (Entzündung der Harnröhre) oder von Zystitis (Entzündung der Harnblase). Zu den oberen Harnwegen gehören die beiden Harnleiter und die Nieren. Eine Entzündung des Nierenbeckens, die durch eine aufsteigende Infektion aus den unteren Harnwegen hervorgerufen wird, nennt man Pyelonephritis. Die Infektion der unteren Harnwege ist die häufigste Form der Blasenentzündung

Häufigste Ursache für Harnwegsinfektionen ist die Verschleppung von Bakterien aus dem Darm zur Harnblase. Es können aber auch andere Erreger der Auslöser sein. Die typische Blasenentzündung äußert sich vor allem in häufigem Harndrang und Brennen beim Wasserlassen.

Die untere Harnwegsinfektion lässt sich gut behandeln und heilt meistens folgenlos aus.

Brustdrüsenentzündung

Eine infektiöse Brustdrüsenentzündung kann vor allem in der zweiten bis dritten Woche nach der Geburt auftreten.

Überwiegend wird die Entzündung durch den bakteriellen Erreger Staphylococcus aureus verursacht, der durch kleinste Verletzungen an den Brustwarzen eintritt. Das Bakterium wird in der Regel aus dem Rachen- oder Nasenraum anderer Personen und durch mangelnde Händehygiene übertragen. In seltenen Fällen bieten Pilzinfektionen an den Brustwarzen einen Nährboden für Entzündungen.

Symptome sind schmerzhafte, gerötete und überwärmte Gebiete der Brust, Fieber und Abgeschlagenheit.

Therapiert wird mit Bettruhe, ausreichender Flüssigkeitszufuhr für die Mutter sowie unterstützenden Maßnahmen wie bei einem Milchstau, um die Brust vollständig zu entleeren.

Außerdem ist meist die Gabe von (entzündungshemmenden) Schmerzmitteln und Antibiotika über mindestens 7 bis 10 Tage angezeigt.

Brustkrebs

Beim Brustkrebs, auch Mammakarzinom genannt, handelt es sich um den häufigsten bösartigen Tumor bei der Frau. Er entsteht in der weiblichen Brustdrüse. Nur etwa ein Viertel der Tumoren in der Brust sind bösartig, sie heißen Karzinome. Die übrigen drei Viertel sind gutartig bzw. stellen Vorstufen einer möglichen Krebserkrankung dar und können mit einem operativen Eingriff entfernt und in der Regel dadurch geheilt werden.

In den meisten Fällen geht die Tumorbildung von den Milchdrüsen oder den Milchgängen der Brustdrüse aus. Der häufigste Brustkrebs ist der Milchgangskrebs. Darüber hinaus kommen weitere, seltene Krebserkrankungen der Brust vor.

<< zurück zur Übersicht