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DCIS

DCIS (duktales Carcinoma in situ) ist ein Tumor als Vorstufe zu einer Krebserkrankung der Brustdüse darstellt. In den Milchgängen der Brustdrüse befinden sich veränderte Zellen, die jedoch „am Ort verbleiben” („in situ”) und nicht oder noch nicht in umliegende Gewebe eindringen. Unbehandelt kann sich aus diesen Zellen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Mammakarzinom entwickeln.

Ein DCIS wächst nicht unbedingt regelmäßig, es überspringt manchmal ganze Teilabschnitte der Milchgänge, um an anderer Stelle wieder weiter zuwachsen.

Meist wird DCIS durch Mikroverkalkungen entdeckt, die auf einer Mammografie-Röntgenaufnahme sichtbar sind. Sie bilden nur selten einen Knoten und sind deshalb praktisch nicht durch eine Tastuntersuchung zu entdecken.

Zur Behandlung gibt es verschiedene Operationstechniken, die sich am Krankheitsbild wie Größe der Geschwulst, Alter der Patientin und verschiedenen zellulären Eigenschaften des Gewebes orientieren. Es müssen anders als bei den meisten Krebserkrankungen der Brust keine Lymphknoten entfernt werden. Durch das Entfernen der veränderten Zellen ist die Krankheit geheilt.

Dellwarzen (Molluscum contagiosum)

Weibliche Achseldellwarzen werden durch das Molluscum contagiosum Virus ausgelöst, das zu den Pockenviren zählt. Sie bilden sich vor allem im Gesicht, an Hals und Achseln, Kniekehlen und Beinbeugen, sowie den Genitalien. Der Erreger wird durch engen Hautkontakt vor allem beim Sexualverkehr übertragen.

Bei einer Infektion zeigen sich die Warzen nach zwei bis acht Wochen. Sie wachsen meist einzeln und erscheinen als glatte, weiche Knötchen mit einer Delle in der Mitte. Vereinzelt treten sie auch kugelförmig oder gestielt auf und ihre Farbe variiert von weiß, über rötlich bis hin zu gelb. Dellwarzen werden bis zu zehn Millimeter groß. Bei Druck auf die Warze tritt eine breiig graue Masse aus. Bei einer großen Anzahl Dellwarzen spricht man von einem Eczema molluscatum.

Häufig bilden sich die Warzen nach einigen Monaten selbst zurück. Bei Kratzen können sie sich entzünden. Da Dellwarzen oft in Zusammenhang mit anderen Geschlechtskrankheiten oder einer HIV-Infektion vorkommen, empfiehlt sich eine genauere Untersuchung durch den Arzt.
Bilden sich die Warzen nicht zurück, werden sie mechanisch unter örtlicher Betäubung entfernt. Daneben ist auch eine Behandlung mit Salicylsäurepflastern oder natürlichem Thuja-Extrakt möglich.

Diabetes mellitus

Zuckerkrankheit, genetisch und exogen
Typ I: durch Insulinmangel bedingt, beginnt in der Jugend und eine lebenslange
Insulinzufuhr ist notwendig
Typ II: zunehmende Insulinresistenz bei Adipositas im Alter. Klinik: erhöhter Blutzucker, Glukosurie, Körperentwässerung, Komplikationen: Nerven- und Gefäßläsionen

Differentialdiagnose

die hohe Kunst der Differenzierung einander sich stark ähnelnder Krankheitsbilder.
Bsp.: Eine Erhöhung des Bilirubinspiegels mit Ikterus kann prä-, intra- und posthepatische Ursachen haben. Liegt gleichzeitig Pruritus vor, begrenzt sich die Auswahl dd auf einen posthepatischen Gallengangsverschluß, die sog. Cholestase.

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