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Libidostörungen

Die häufigsten Libidostörungen sind ein mangelndes Interesse an Sex, Orgasmusschwierigkeiten und unangenehme Empfindungen oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Fast jede dritte Frau berichtet, dass sie zumindest für eine gewisse Zeit kein Verlangen nach sexueller Aktivität hat. Bei ca. 11% der Frauen treten Störungen der sexuellen Erregung auf. Etwa jede 4. Frau hat Orgasmushemmungen, 5% geben an, noch nie einen Orgasmus erlebt zu haben. Um die 10% der Frauen empfinden Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs und ein noch größerer Anteil gibt an, den Sex als unangenehm zu empfinden.

Sexuelle Störungen stellen häufig eine große Belastung für die partnerschaftliche Beziehung dar. Bei einigen Frauen führen negative Erfahrungen erst zur Entwicklung eines größeren Problems, und der Rückzug vor dem Partner setzt einen Teufelskreislauf in Gang. Ist der individuelle Leidensdruck sehr groß, kann dies zu erheblichen Selbstzweifeln bis hin zur Entwicklung einer Depression führen. Häufig nehmen Frauen erst dann professionelle Hilfe in Anspruch, wenn eine Partnerschaft zu zerbrechen droht. Viele wissen nicht, an wen sie sich mit ihren Problemen wenden können oder schweigen aus Angst oder Scham. Der Frauenarzt oder die Frauenärztin sollte bei ernstzunehmenden sexuellen Problemen immer die erste Anlaufstelle sein.

Lues (Syphilis)

Syphilis ist eine sexuell übertragbare Krankheit (Geschlechtskrankheit), die durch das Bakterium Treponema pallidum übertragen wird. Sie ist auch unter Lues, harter Schanker oder Franzosenkrankheit bekannt. Der medizinische Fachausdruck ist neben Syphilis auch Lues venerea “die Liebesseuche”.

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