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Schnittzeichnung einer Bauchspiegelung: Zum Vergrößern klicken Sie bitte einfach auf die Abbildung.

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So verläuft die Bauchspiegelung

Ihr Arzt hat Ihnen die Durchführung einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) empfohlen. Auch wenn es sich dabei um einen wenige Minuten dauernden Routineeingriff handelt, sind Sie sicher beunruhigt und möchten noch mehr über die bevorstehenden Dinge erfahren. Hierbei sollen Ihnen die folgenden Informationen helfen. Gerne machen wir auch mit Ihnen einen Termin aus, bei dem Sie Arzt, Schwestern und Räumlichkeiten vorher kennenlernen können. Vor dem Eingriff Bringen Sie bitte eine Überweisung Ihres Arztes mit. Außerdem benötigen wir ein Blutbild und wenn möglich einen aktuellen Kaliumwert und einen Gerinnungsstatus. Sorgen Sie dafür, dass Sie nach dem Eingriff von einer Begleitperson abgeholt werden können.

Denken Sie insbesondere daran, dass Sie am Operationstag 6 Stunden vor dem Operationstermin nicht essen, trinken oder rauchen dürfen. Nehmen Sie Ihre gewohnten Medikamente nach dem Aufstehen mit einem Schluck Wasser ein.

Der Eingriff selbst

Zunächst erhalten Sie eine von uns vorbereitete Einwilligungserklärung. Lesen Sie diese bitte aufmerksam durch und geben Sie sie später unterschrieben an uns zurück. Sie haben dann ausreichend Zeit für ein Gespräch mit dem Arzt, bei dem Sie noch bestehende Fragen klären können. Wir bemühen uns, Wartezeiten zu vermeiden. Manchmal benötigen Eingriffe bei anderen Patienten jedoch mehr Zeit als erwartet, sodass wir Sie bitten, Verständnis für unvorhergesehene Wartezeiten zu haben.

In Vollnarkose wird dann im Bereich des Nabels ein optisches Instrument in die Bauchhöhle eingeführt. Vorher wird diese mit einem Gas angefüllt, um die Sicht zu verbessern und mehr Platz für den Eingriff zur Verfügung zu haben. Manchmal, insbesondere wenn kleine Eingriffe im Bauchraum durchgeführt werden sollen, ist es erforderlich, im Unterbauch weitere Einstiche für Spezialinstrumente vorzunehmen. Die Bauchspiegelung dauert etwa 15-20 Minuten. Sie werden anschließend in einen Ruheraum gebracht und sind üblicherweise nach 3-4 Stunden wieder in der Lage, in Begleitung die Praxis zu verlassen.

Bitte denken Sie daran, dass Sie nach einer Narkose nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, keine Maschinen bedienen, keinen Alkohol trinken und keine wichtigen Entscheidungen treffen können.

Nach dem Eingriff

Nach dem Eingriff können Bauchschmerzen auftreten, wobei insbesondere durch Reste des Gases Oberbauchdruck und auch in die Schulter ausstrahlende Schmerzen möglich sind. Dies ist aber ungefährlich und bildet sich innerhalb der ersten Tage nach dem Eingriff zurück. Nach etwa einer Woche müssen dann bei Ihrem überweisenden Arzt die Fäden entfernt werden.

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