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So verläuft die Ausschabung

Ihr Arzt hat Ihnen die Durchführung einer Ausschabung empfohlen. Auch wenn es sich dabei um einen wenige Minuten dauernden Routineeingriff handelt, sind Sie sicher beunruhigt und möchten noch mehr über die bevorstehenden Dinge erfahren. Hierbei sollen Ihnen die folgenden Informationen helfen.

Gerne machen wir auch mit Ihnen einen Termin aus, bei dem Sie Arzt, Schwestern und Räumlichkeiten vorher kennenlernen können.

Vor dem Eingriff

Bringen Sie bitte eine Überweisung Ihres Arztes mit. Außerdem wäre es vorteilhaft, wenn Sie ein Blutbild und wenn möglich einen aktuellen Kaliumwert mitbringen könnten. Sorgen Sie dafür, dass Sie nach dem Eingriff von einer Begleitperson abgeholt werden können.

Denken Sie insbesondere daran, dass Sie ab 22 Uhr am Abend vor dem Operationstag nicht essen, trinken oder rauchen dürfen. Nehmen Sie Ihre gewohnten Medikamente nach dem Aufstehen mit einem Schluck Wasser ein.

Der Eingriff selbst

Zunächst erhalten Sie eine von uns vorbereitete Einwilligungserklärung. Lesen Sie diese bitte aufmerksam durch und geben Sie sie später unterschrieben an uns zurück. Sie haben dann ausreichend Zeit für ein Gespräch mit dem Arzt, bei dem Sie noch bestehende Fragen klären können. Wir bemühen uns, Wartezeiten zu vermeiden. Manchmal benötigen Eingriffe bei anderen Patienten jedoch mehr Zeit als erwartet, sodass wir Sie bitten, Verständnis für unvorhergesehene Wartezeiten zu haben.

In Vollnarkose wird der Gebärmutterhalskanal aufgedehnt. Jetzt wird der Innenraum der Gebärmutter mit einer Optik beurteilt, anschließend können löffelähnliche Instrumente in die Gebärmutter eingeführt werden, mit denen der Inhalt der Gebärmutterhöhle ausgeschabt werden kann.

Die Ausschabung dauert meist nur 5-10 Minuten. Sie werden anschließend in einen Ruheraum gebracht und sind üblicherweise nach 1-2 Stunden wieder in der Lage, in Begleitung die Praxis zu verlassen.

Bitte denken Sie daran, dass Sie nach einer Narkose nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, keine Maschinen bedienen, keinen Alkohol trinken und keine wichtigen Entscheidungen treffen können.

Nach dem Eingriff

Nach dem Eingriff können krampfartige Bauchschmerzen auftreten, die gegebenenfalls mit einem Schmerzmittel behandelt werden können. Außerdem fließt meist noch etwas Blut aus der Gebärmutter in die Scheide nach, was aber üblicherweise innerhalb von 2 Tagen aufhört. Nur bei Stärkerwerden der Blutung, insbesondere beim Wechsel von einer dunklen zu einer hellroten Farbe sollten Sie den Arzt konsultieren. Dies gilt auch beim Auftreten von Fieber oder zunehmend stärker werdenden Bauchschmerzen. Bei normalem Verlauf sollten Sie nach etwa einer Woche von Ihrem einweisenden Arzt nachuntersucht werden.

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